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Adobe Experience Design CC (Beta)

Was ist das und wieso benutzen wir es?

Experience Design ist eine aktuelle Beta Application der Adobe Cloud und seit knapp einem Jahr auf dem Markt. Jede Woche gibt es neue Updates mit kleinen und großen Umfängen, um Experience Design besser und schneller zu machen. Aber was ist das denn überhaupt?


Adobe will mit Experience Design den Usern eine leichtere und schnellere Arbeitsweise ermöglichen. Gleichzeitig soll auch die Zusammenarbeit mit dem Kunden vereinfacht werden. Responsive Design steht an oberster Stelle!

Experience Design stellt eine Oberfläche bereit, die das Gegenüberstellen von verschiedenen Bildschirmgrößen sehr vereinfacht. Es gibt ausgewählte Bildschirmgrößen inklusive Benennungen von mobilen und nicht mobilen Endgeräten vor, die das Arbeiten vereinfachen. Das ganze Projekt kann in der Adobe Cloud abgelegt werden und ist dann über einen Link erreichbar. So kann man es etwa dem Kunden oder aber auch im Arbeitsprozess anderen Entwicklern/Designern bereitstellen. 

Die wichtigste Eigenschaft ist vor allem die Möglichkeit, interaktive Prototypen zu entwerfen. Es lassen sich Verbindungen setzen, die es ermöglichen, andere Seiten eines Projektes über Schaltflächen zu erreichen. So kann man beispielsweise Websites oder Apps gestalten und diese interaktiv machen, so dass dem Kunden eine bessere Vorstellung des Produktes vermittelt werden kann. Diese Funktion ermöglicht es, komplexe Abläufe besser zu zeigen und zu entwickeln.

Der ganze Workflow kann so auf Experience Design aufgebaut werden. Wir nutzen das Programm teilweise für komplette Designentwicklungen, die man vorher mit Photoshop oder anderen Grafikprogrammen gemacht hat. Solange keine komplexen designtechnische Anforderungen gestellt werden, ermöglicht die Software die gesamte Gestaltung einer Website ohne dass weitere Programme notwendig sind. Mit der Möglichkeit, sogenannte Symbole zu speichern, wird die Arbeit mit wiederkehrenden Objekten erleichtert. Sie müssen nur einmal gestaltet werden und können dann an verschiedenen Positionen auf verschiedenen Seiten eingefügt werden. Eine spätere Änderung an einem Symbol wirkt sich dann automatisch global auf all seine Instanzen aus, ohne dass jedes Element mühevoll einzeln bearbeitet werden muss.


Dies macht den Workflow deutlich schneller; bei einem Mehrwert an Ergebnis. Am Schluss hat man ein Patternlab für einzelne Elemente, funktionale Logik für Verlinkungen und eine interaktive Präsentation, die man dem Kunden präsentieren kann. 

Was man sich jedoch noch wünschen könnte, wären dynamische Effekte z.B. für Hover von Buttons und ein noch besseres Zusammenspiel mit anderen Adobe Cloud Programmen. Da dies aber auch noch eine Beta Version ist, kann man gespannt sein, was da noch kommen wird.